Beweise

1. Ayaz Mütallibov, erster Präsident von Aserbaidschan:

„Das Ereignis in Xocali wurde von meiner aserbaidschanischen politischen Opposition „organisiert“, um meinen Rücktritt zu erzwingen. Ich bezweifel, dass die Armenier den Aserbaidschanern erlaubt hätten ihre Toten einzusammeln, wenn die Vorwürfe eines Massakers wahr wären.“

Quelle: Cox, Caroline. „Ethnic Cleansing in Progress: War in Nagorno Karabakh“

2. Heydar Aliyev, 1993 bis 2003 Präsident von Aserbaidschan:

„Wir werden von dem Blutvergießen profitieren. Wir sollten in diese Ereignisse nicht eingreifen.“

Quelle: Rhode Island Senat Resolution S 0960, 23. Mai 2013

3. Arif Yunusov, aserbaidschanischer Bürgerrechtler:

„Die Stadt und ihre Bewohner wurden bewusst für politische Interessen geopfert. Es war ein Mittel, den Machtantritt der Volksfront Aserbaidschans nicht zuzulassen.“

Quelle: Aserbaidschanische Zeitung „Zerkalo“, Juli 1992

4. Yakup Mammadov, Vorsitzender des Obersten Sowjets 1992 und Übergangspräsident von Aserbaidschan:

„Ich kenne diejenigen die die Tragödie von Xocali auf dem Gewissen haben sehr gut. Und ich spreche hier nicht von Armeniern.“

Quelle: Zeitung „Ogonjok“, N 14-15, 1992

5. Tamerlan Karaev, ehem. Vorsitzender des Obersten Rates von Aserbaidschan:

„Die Tragödie wurde von der Führung Aserbaidschans durchgeführt, konkreter, von jemandem aus diesem hohen Rang.“

Quelle: Zeitung „Moukhalifat“, 28. April 1992

6. Salman Abasov, Einwohner von Xocali:

„Mehrere Tage vor der Tragödie teilten uns die Armenier mehrmals über Funk und Radio mit, dass sie die Stadt einnehmen werden und verlangten, dass wir sie verlassen. Eine lange Zeit flogen Hubschrauber über die Stadt Xocali und es war nicht klar, ob sich irgendjemand über unser Schicksal Gedanken machte oder sich für uns interessierte. Wir erhielten praktisch keine Hilfe [von aserbaidschanischer Seite]. Und als es möglich war, unsere Frauen und Kinder aus der Stadt zu bringen, wurde auf uns eingeredet dies nicht zu tun.“

Quelle: de Waal, Thomas. Black garden: Armenia and Azerbaijan through peace and war

7. Vagif Huseynov, ehem. Minister für nationale Sicherheit von Aserbaidschan:

“Die Januar Ereignisse von 1990 in Baku und die Ereignisse in Xocali waren das Handwerk der selben Personen.“

Quelle: V. B. Haruthunyan, Events in Nagorno-Karabakh, Chronics, part 4, Yerevan, 1994, S. 120

8. Ramiz Fataliyev, Vorsitzender der Untersuchungskommission in Xocali:

„Am 22. Februar 1992 fand in Anwesenheit vom Präsidenten, Ministerpräsidenten, Vorsitzenden von KGB (Komitee für Staatssicherheit) und anderen eine Konferenz des nationalen Sicherheitsrates statt. Während der Konferenz wurde der Beschluss gefasst, die Bevölkerung von Xocali nicht zu evakuieren.“

Quelle: Siyasi uzaqgörənliyin olmaması Xocalı hadisəsinə gətirib çıxırdı

9. Elmar Mamedov, Bürgermeister von Xocali:

„Am 25. Februar 1992 um 20:30 Uhr wurde uns mitgeteilt, dass die Feindespanzer rund um die Stadt in Kampfstellung gebracht worden sind. Darüber haben wir alle über Radio informiert. Zudem habe ich am 24. Februar auch in Aghdam angerufen und mitgeteilt, dass ein gefangengenommener armenischer Kämpfer uns über den bevorstehenden Angriff informiert hat… Es kam keine Reaktion. Für den Transport von Alten, Frauen und Kinder habe ich gebeten, einen Hubschrauber zu schicken. Doch die Hilfe kam nicht.“

Quelle: Эльмира Ахундова (1993) (in Russian). Ходжалы. Хроника геноцида. Азернешр. S. 15

10. Memorial, internationale Menschenrechtsorganisation:

„Es ist eine Tatsache, dass eine organisierte Menschenevakuierung aus Xocali nicht durchgeführt wurde. Es wurde nicht durchgeführt, obwohl die Behörden von Xocali, das Oberkommando und die Leitung der aserbaidschanischen Kämpfer Bescheid wussten und der dafür [von Armeniern] eingerichtete humanitäre Korridor zur Verfügung stand.“

Quelle: Bericht der internationalen Menschenrechtsorganisation Memorial

11. Memorial, internationale Menschenrechtsorganisation:

„Bis zum 28. März 1992 wurden über 700 Kriegsgefangene aus Xocali, meist Frauen und Kinder, an die aserbaidschanische Seite übergeben. Dies waren Menschen, die sowohl in der Siedlung als auch auf dem Weg nach Aghdam in Gewahrsam genommen wurden.“

Quelle: Bericht der internationalen Menschenrechtsorganisation Memorial
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